DIE LETZTE BASTION

Der Künstler Andreas Sarow aus Pforzheim schwört auf hawo Protect und die Perfektion beim Farbe mischen unseres Kollegen Michael Morlock bei seiner beleuchteten Skulptur in Starnberg.

Das besondere an der Farbgebung von RAL 2002 Blutorange ist das große Spektrum je nach den Lichtverhältnissen von grellem Orange bis dunkelrot und dem glühenden Effekt bei der Illuminierung

Andreas Sarow

DIE LETZTE BASTION
Skulptur 16x13x10m, beleuchtet
Holz, Stein Ziegel, PVC-Rohre
Andreas Sarow 2019

Hauptstraße 12, 82319 Starnberg

Andreas Sarow…
wurde 1974 (22.10.) in Pforzheim geboren. Er studierte von 1995 bis 2000 unter Professor Hans Klumpp Architektur in Stuttgart. Seit 2015 sorgt er mit zahlreichen urbanen Kunstprojekten für Aufmerksamkeit. Begriff: „Sarowisierung“.
Die Intention: den klassischen Werdegang von Bau, Nutzung und Abriss von Immobilien unterbrechen und ihren tieferen Charakter überzeichnet freizulegen. Damit übt er Kritik an Architektur, Bautraditionen und Gesellschaft.

Gedanken des Künstlers:

Sarow hinterlässt dem Betrachter Fragen:

Ist „Die letzte Bastion“ eine Festung, gar eine Trutzburg über dem Starnberger See?
Als wäre dieses Gebäude schon immer Monumental. Die rohe Holz-Einfassung in matt schwarz als maritimes Element, wie bekannte Öffnungsgitter an Deckluken eines alten Segelschiffes.
Das gewaltige Walmdach schließt jetzt mit der neuen Außenhaut bündig ab und macht das gesamte Gebäude zu einer wertvollen Truhe mit rötlicher Innenhaut, die illuminiert zu glühen scheint.
Auskragende Elemente aus jeder Dachgaube verstehen sich als friedliche Fernrohre oder feindliche Kanonenrohre? Geht es um Freiheit? Geht es um Errungenschaften?
Sarow spielt auch auf die Unterschiede der Geschlechter und der Gesellschaft an, deren Correctness-Bewegung teilweise absurde Züge annimmt und Bastionen zwanghaft zu Fall gebracht werden sollen.

Information des Immobilien-Eigentümers Michael Mükusch:

Ich bin bereits vor über 2 Jahren auf Andreas Sarow und seine temporären Interventionen aufmerksam geworden und stellte ihm gleich das zum Abriss stehende Gebäude vor.
Er präsentierte mir eine grobe Handskizze, die mich in meinem Entschluss bekräftigte, das Gebäude für den benötigten Zeitraum freizugeben.
In unserem Geschäft geht es um Rentabilität, Investitionsrisiko und Zeit. Für mich war es wichtig auch andere Wege frei von kommerziellen Interessen zu gehen, um auch den bisherigen Werdegang der Immobilie zu würdigen. Das ist mein kultureller Beitrag für die Stadt Starnberg.
Ich fördere dieses freie Schaffen von Andreas Sarow und freue mich über andere Sichtweise, die er uns aufzeigt.

Stimmen seit der Enthüllung im Netz:

Ich finde es großartig, das ist schon fast zu viel für so eine einfache Starnberger Seele

Bin heute daran vorbeigefahren. Ist richtig gut !!! Klasse und mutig, bin gespannt!!!

Endlich ein Hingucker in Starnberg

Mein Sohn kommentierte es gestern: wow! Ein echtes Piratenhaus. Wie cool!“ Ich schließe mich seiner Meinung an

Ihr solltet es mal bei Abend sehen. Ist beleuchtet

Projekte des Künstlers

Die schwarze Villa, Pforzheim 2015
Dollhaus, Grunbach 2016
Das perfekte Elternhaus, Büchenbronn 2017
Way of life calculator, Konstanz 2017
Penthaus, Pforzheim 2017
Das bedrohte Haus, Pforzheim 2018
Factory, Pforzheim 2018